Monitoring-Tool für Kommunen in der Metropolregion Nürnberg

Am Beispiel der Metropolregion Nürnberg wird ein Monitoring-Tool entwickelt und zusammen mit ausgewählten Kommunen in der Praxis pilothaft umgesetzt.

Herausragend ist dabei die mehrdimensionale Ausrichtung des Tools, das gezielt die ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Leistungen der Fläche veranschaulicht. Es bildet Indikatoren zu drei Dimensionen ab: 1. Regionale Wertschöpfung, z.B. Landwirtschaftliche Betriebsgröße, Anzahl Beschäftigte in der Landwirtschaft; 2. Vielfältige, multifunktionale Kulturlandschaft, z.B. Anteil Ökolandbau, Anteil Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen; 3. Erhalt ausreichend landwirtschaftlicher Flächen für Regionalprodukte, z.B. Landwirt­schaftliche Fläche pro Einwohner, Entwicklung Siedlungs- und Verkehrsfläche je Einwohner.

Das Monitoring soll in erster Linie laufende Flächennutzungsänderungen visualisieren und gerade kleineren Kommunen Entscheidungen für ein nachhaltiges Flächenmanagement erleichtern. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, die Umsetzung des Konzepts „Metropolregion Nürnberg als Heimat für Regionalprodukte“ kontinuierlich zu verfolgen und dessen strategische Feinplanung zu unterlegen. Nach erfolgreicher Erprobung kann das Monitoring-Tool auf weitere Regionen Bayerns übertragen werden.

 

 

Ziele und erwartete Ergebnisse

  • Entscheidungshilfe bei Flächennutzungsänderungen für die unterschiedlichen Entschei­dungsträger in der Metropolregion
  • Erfassung von Flächennutzungsänderungen und deren Wirkungen auf gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Leistungen
  • Begleitung und Weiterentwicklung des Konzepts „Metropolregion Nürnberg als Heimat für Regionalprodukte“ über das Tool als Grundlage eines langfristigen Monitorings
  • Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen Umgang mit Fläche in Verwaltung und Politik